Am Ende des zweiten Jahresquartals wurde beim Zentralstaat ein Überschuss von 487 Millionen Euro verzeichnet. Diese positive Entwicklung ist auf ein Plus bei den Steuereinnahmen zurückzuführen. Das geht aus neuen Zahlen zu den Staatsfinanzen hervor, die der Ressortminister Gilles Roth (CSV) am Montag in den zuständigen parlamentarischen Ausschüssen präsentierte.

Am 30. Juni dieses Jahres beliefen sich die Einnahmen beim Zentralstaat auf rund 12,5 Milliarden Euro. Das sind 11,6 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2023 und entspricht einem Plus von etwas mehr als 1,3 Milliarden Euro. Vor allem die Steuerverwaltung verzeichnete Mehreinnahmen in Höhe von 889,6 Millionen Euro und damit 13,9 Prozent mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr, wie einer Pressemitteilung des Finanzministeriums zu entnehmen ist.

Diese Mehreinnahmen bei der „Administration des contributions directes“ setzen sich zum großen Teil aus Einnahmen aus der Körperschaftsteuer für Unternehmen zusammen …