Im Staatshaushalt für 2024 hatte die Luxemburger Regierung 222 Millionen Euro eingeplant, die zum Kauf von noch zu bauenden Wohnungen genutzt werden sollten. Davon investiert wurden rund 126 Millionen Euro. Bis die Immobilien alle bewohnt werden können, wird es aber noch etwas dauern. Das ist jetzt der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zu entnehmen.

Dass der Staat im vergangenen Jahr für rund 126 Millionen Euro insgesamt 208 Wohnungen im Rahmen einer „Vente en l’état futur d’achèvement“ (VEFA) erworben hatte, das wurde rezent auch in einer Analyse zur Immobilienkrise auf Reporter.lu erwähnt. Dabei wurde die Frage behandelt, ob es zu einer anhaltenden Erholung auf dem Wohnungsmarkt kommt oder der zuletzt verzeichnete Aufschwung nur ein Strohfeuer darstellt.

In seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marc Goergen (Piraten) bestätigt Wohnungsbauminister Claude Meisch (DP) den Kauf der 208 VEFA-Wohnungen. Davon könnten die ersten 25 in den kommenden Wochen bezogen werden. Bei 23 weiteren Wohnungen erwarte man die Fertigstellung im zweiten Semester dieses Jahres. 76 Wohnungen sollen derweil im Laufe des kommenden Jahres fertiggestellt werden, während 84 „erschwingliche“ Wohnungen im ersten Semester 2027 auf den Mietmarkt kommen sollen …