Der Luxemburger Wohnungsmarkt scheint sich wieder zu erholen: Nach zwei Jahren Abwärtstrend stiegen die Preise im letzten Quartal 2024 um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und auch die Zahl an Transaktionen nahm wieder zu und erreichte ein Niveau wie vor der Krise. Das geht aus neuen Zahlen des „Observatoire de l’habitat“ und des „Statec“ hervor. Was im historischen Vergleich aber weiterhin schwächelt, ist der Neubaumarkt – trotz Aufschwungs.

Denn auch wenn die Zahl an Transaktionen im Rahmen einer „Vente en l‘état futur d‘achèvement“ (VEFA) mit 395 Verkäufen im Jahresvergleich um 272,6 Prozent zunahm und auch das entsprechende Finanzvolumen um 297,6 Prozent stieg, wurden im letzten Trimester 2024 immer noch weniger als halb so viele Transaktionen durchgeführt wie vor der Krise. In den Jahren 2017 bis 2021 waren in einem vierten Quartal nämlich im Schnitt 842 Transaktionen verzeichnet worden. Die Preise für neue Apartments ihrerseits gingen im letzten Trimester 2024 im Jahresvergleich sogar um 2,4 Prozent zurück.

Besser sieht es in den Segmenten der bestehenden Immobilien aus. Bei Häusern im Bestand gab es im Jahresvergleich 77 Prozent mehr Transaktionen und eine Preissteigerung von 3,0 Prozent. Bei bestehenden Apartments wurden sogar 108,2 Prozent mehr Verkäufe verzeichnet und ein um 115,1 Prozent gestiegenes Finanzvolumen. Die Preise für solche Wohnungen legten im Jahresvergleich denn auch um 1,8 Prozent zu …