Statt einer Bauverordnung für jede der 100 Gemeinden sollen ab 2028 einheitliche Vorschriften für das ganze Land gelten. Diese Maßnahme ihres Zehn-Punkte-Plans im Wohnungsbau hat die Regierung am Freitag angenommen. Zusammen mit der Vereinfachung der Verfahren für Bebauungspläne habe die Koalition nun neun von zehn Maßnahmen in der Umsetzung, betonte Premierminister Luc Frieden (CSV) vor der Presse.
Für die Gemeinden wird die Einführung dieser Regeln verpflichtend sein. Die Regierung schlägt deshalb parallel eine Änderung des Gemeindegesetzes vor: Die Bauverordnung soll als großherzogliche Verordnung umgesetzt werden. Die neuen Regeln seien einfacher und moderner, erklärte Innenminister Léon Gloden (CSV). Die 83 Artikel würden sowohl die Energiewende befördern als auch die Lebensqualität erhöhen.
„Jiddweree war gewinnt op senger Mëscht ze schaffen”, sagte Léon Gloden. Die nationalen Regeln würden einen Paradigmenwechsel darstellen, weshalb es viele Fragen gegeben habe. Der Text wurde in 40 Sitzungen in Zusammenarbeit mit allen Akteuren ausgearbeitet. Die Verordnung wird unter anderem die Raumhöhe, die Parkplatzbreite und die Pflicht zur Regenwassernutzung regeln …
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