„Die Konformitätsrate ist nicht zufriedenstellend“, so das Resultat einer Analyse des Handelsverzeichnisses „Luxembourg Business Registers“ (LBR). Durchgeführt hat diese Analyse das Justizministerium, nachdem die internationale journalistische Recherche „OpenLux“ nicht nur auf kriminelle Machenschaften, sondern auch auf Fehleintragungen im LBR hingewiesen hatte. Als Reaktion darauf soll das LBR nun reformiert werden.

Die geplante Reform, über die Reporter.lu ausführlich berichtete, geht einher mit einer Verdopplung der Belegschaft des LBR. Diese Arbeitskräfte werden auch gebraucht, denn Justizministerin Sam Tanson (Déi Gréng) hat sich viel vorgenommen. Das Handelsregister soll proaktiver werden und nicht mehr nur Informationen sammeln – sondern auch dafür sorgen, dass diese konform eingetragen werden.

Infolgedessen sollen in Zukunft Gesellschaften, aber auch Vereine, deren Daten nicht korrekt erfasst sind, in einer ersten Phase auf ihre Verfehlungen individuell angesprochen werden …