In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat der Staat 14,3 Milliarden Euro eingenommen und damit 10,8 Prozent bzw. 1,4 Milliarden mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Die Ausgaben ihrerseits stiegen im Jahresvergleich um 8,9 Prozent. Insgesamt standen sich damit Ende Juni Einnahmen in Höhe von 16,2 Milliarden Euro und Ausgaben in Höhe von 16,3 Milliarden Euro gegenüber, was beim Zentralstaat zu einem Saldo von minus 104 Millionen Euro führte.

Das geht aus neuen Zahlen hervor, die Finanzminister Gilles Roth (CSV) am Montag den Abgeordneten der parlamentarischen Ausschüsse für Finanzen und Haushaltskontrolle vorstellte. „Unsere öffentlichen Finanzen sind solide, doch in einer unsicheren Welt ist weiterhin Vorsicht geboten“, sagte Gilles Roth dabei laut einer Pressemitteilung seines Ministeriums. Apropos Vorsicht: Die Staatsverschuldung belief sich Ende Juni auf 26,5 Milliarden Euro, was 28,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht.

Doch zurück zu den Einnahmen. Die Steuereinnahmen der „Administration des contributions directes“ beliefen sich Ende Juni auf etwas mehr als 8,0 Milliarden Euro …