Der parlamentarische Ausschuss für Haushaltskontrolle hat sich am Montag ein weiteres Mal mit der Affäre um das geplante Sportmuseum befasst, die im Dezember 2025 zum Rücktritt von Ressortminister Georges Mischo (CSV) geführt hatte. Die Abgeordneten hatten dabei weitere Fragen an die neue Sportministerin Martine Hansen (CSV), an Finanzminister Gilles Roth (CSV) und an ihre Beamten. Doch nicht auf alle Fragen gab es Antworten.
Unbeantwortet bleibt vor allem auch weiterhin die Frage, wer zu welchem Zeitpunkt die Idee hatte, das Projekt des nationalen Sportmuseums in Form eines Kongresszentrums umzusetzen, das der Staat dann nach Fertigstellung hätte erwerben können. Die Frage ist relevant, weil mit diesem Vorgehen eine öffentliche Ausschreibung hätte umgangen werden können. Weder die Vertreter des Sport- noch des Finanzministeriums hatten allerdings dazu weiterreichende Erklärungen als jene, die bereits Ende April im Ausschuss abgegeben worden waren. Da konnten die Abgeordneten der Opposition noch so oft nachfragen.
Sowohl Sportministerin Martine Hansen als auch die CSV-Abgeordnete Stéphanie Weydert meinten diesbezüglich, dass es nicht entscheidend sei, festzustellen, wer als Erster die Idee eines Erwerbs des Gebäudes als Kongresszentrum ins Spiel gebracht habe. Fakt sei, die Vorabvereinbarung mit dem Bauentwickler hätte nie unterzeichnet werden dürfen und der Minister habe letztlich die politischen Konsequenzen daraus gezogen, so Martine Hansen …
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