Die Abgeordnetenkammer hat am Donnerstag mehrere Maßnahmen zur Energiepreissenkung beschlossen. Dabei handelt es sich um den ersten Teil des sogenannten „Resilienzpak“, das auf Verhandlungen der Regierung mit den Sozialpartnern in den vergangenen Monaten zurückgeht. Das generelle Ziel der letzten Tripartite war es, die anhaltende Inflation abzufedern und Privathaushalte sowie Unternehmen wesentlich zu entlasten.
Ein zentraler Bestandteil der jeweils einstimmig verabschiedeten Gesetze ist eine befristete Subventionierung von Energieträgern. Vom 1. August bis zum 31. Dezember 2026 wird demnach der Preis für Heizöl sowie für Treibstoff, der spezifisch in der Land-, Wein- und Forstwirtschaft zum Einsatz kommt, um 15 Cent pro Liter gesenkt. Nach Angaben der Regierung ergibt sich daraus für einen Privathaushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2.500 Litern Heizöl eine finanzielle Ersparnis von rund rund 150 Euro. Ebenso wird durch die beschlossenen Maßnahmen der Gaspreis um 15 Cent pro Kubikmeter gesenkt. Bereits seit dem 1. Juli wird ein Tankrabatt von fünf Cent pro Liter auf reguläres Benzin und Diesel an Luxemburger Tankstellen gewährt.
Die Senkung der Energiekosten betrifft nur einen Teil des insgesamt 20 Punkte umfassenden Tripartite-Abkommens vom vergangenen Juni …
Bereits Mitglied? Jetzt einloggen!
