Empfänger des Mindestlohns erhalten im neuen Jahr 3,2 Prozent mehr Gehalt. Das diesbezügliche Gesetz hat das Parlament in seiner letzten Sitzung vor den Weihnachtsferien einstimmig verabschiedet, sodass es zum 1. Januar in Kraft treten kann. Gerade jetzt in Krisenzeiten sei es wichtig, dass die sogenannten „kleinen Leute“ nicht im Stich gelassen würden, sagte der Berichterstatter des Gesetzes, der LSAP-Abgeordnete Dan Kersch.

Mit der Gesetzesänderung wird der Mindestlohn an die Entwicklung der Durchschnittsgehälter der Jahre 2020 und 2021 angepasst. Die Regierung nimmt alle zwei Jahre eine entsprechende Analyse vor und unterbreitet dem Parlament auf dieser Grundlage eine mögliche Erhöhung des Mindestlohns. Die jetzt erfolgte Erhöhung, die den Staat 74,6 Millionen Euro kosten wird, war aber auch bereits in den vergangenen Tripartite-Verhandlungen so beschlossen worden.

Damit steigt der unqualifizierte Mindestlohn nun um 74,02 Euro auf nunmehr 2.387,40 Euro …