m Rahmen der Ermittlungen wegen der sogenannten MALT-Affäre wurden Gelder auf verschiedenen Konten der Piratenpartei beschlagnahmt. Die Maßnahme erfolgte auf Anordnung der Europäischen Staatsanwaltschaft, die seit Oktober 2024 in dem Fall ermittelt. Laut „RTL“ geht es um einen Gesamtbetrag von 20.000 bis 25.000 Euro. Der Sender hatte zuerst über die Beschlagnahmung berichtet, die bereits auf Ende April zurückgeht.
Gegenüber „RTL“ zeigte sich Ben Lomel, einer der Koordinatoren der Piratenpartei, „schockiert“, erklärte aber auch, dass die Partei weiterhin handlungsfähig sei. Wie man nun mit der Beschlagnahmung der Gelder umgeht, das wolle man nach den Pfingstferien in einer Sitzung der Parteileitung besprechen. Dabei soll auch der Abgeordnete Sven Clement, der kein parteiinternes Mandat mehr bekleidet, anwesend sein.
Sven Clement steht im Mittelpunkt der MALT-Affäre, bei der es um die Entwicklung des „Mobile Assisted Language Tool“, einer Übersetzungsapp für Geflüchtete geht. Die Piratenpartei bzw. einige ihrer Mitglieder hatten vor rund zehn Jahren einen von der Luxemburger Immigrationsbehörde ausgeschriebenen Auftrag zur Entwicklung dieser App übernommen …
Bereits Mitglied? Jetzt einloggen!
