Die sinkende Nachfrage auf dem Immobilienmarkt wirkt sich weiter negativ auf das Baugewerbe aus. Neue Konjunkturzahlen der Statistikbehörde „Statec“ zeugen von einer deutlichen Verschlechterung der Aktivität im Sektor. Die Krise spiegelt sich auch im Rückgang bei den Bauinvestitionen, den Transaktionen, den Immobilienkrediten sowie der Beschäftigung im Gewerbe wider.

Insgesamt sank die Bruttowertschöpfung („Valeur ajoutée brute“) in der Baubranche im ersten Halbjahr 2023 um sechs Prozent. Am stärksten betroffen war der Hochbau mit einem Rückgang von fast zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Hochbau umfasst den Rohbau und die Immobilienentwicklung und spürt daher am meisten die sinkende Aktivität auf dem Wohnungsmarkt. Andere Sparten, etwa Heizungsinstallateure oder Anstreicher, können hingegen noch von Renovierungsprojekten profitieren …