Um Luxemburgs Wirtschaftsleistung war es zweifelsohne schon mal besser bestellt. In den letzten drei Jahren blieb sie weit unter dem Niveau der Vorjahre. 2022 und 2023 war sie sogar rückläufig. Und auch für das aktuelle und das kommende Jahr sieht es nur geringfügig rosiger aus. Das Statistikamt „Statec“ hat nämlich jetzt seine neueste „Note de conjoncture“ veröffentlicht und passt darin seine Prognosen nach unten an.

War das Statistikamt im vergangenen Jahr noch davon ausgegangen, dass das Bruttoinlandsprodukt 2025 um 2,5 oder sogar 3,0 Prozent wachsen würde, prognostiziert es jetzt nurmehr 1,0 Prozent Wachstum. Und auch für 2026 revidiert es seine Prognose: Statt um 2,4 Prozent dürfte die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr nur um 2,0 Prozent zunehmen. Das habe auch mit der unsicheren geopolitischen Lage und dem Handelskrieg durch die Zollpolitik der USA unter Präsident Donald Trump zu tun.

Seit 2022 kommt unsere Wirtschaft nicht vom Fleck und auch 2025 wird nicht das Jahr werden, in dem wir wieder in die Normalität zurückfinden“, zitiert das „Tageblatt“ Statec-Direktor Tom Haas bei der Vorstellung des Berichts zur Konjunktur. Die Wirtschaftsleistung habe nach einem Aufschwung im vierten Quartal 2024 im neuen Jahr wieder abgenommen. Das habe vor allem am Finanzsektor gelegen, dessen Ergebnisse in den letzten Quartalen sehr volatil gewesen seien. Etwas positivere Signale seien in der Industrie und im Baugewerbe zu verzeichnen, doch blieben beide Branchen weiter weit unter ihrem Niveau von nach der Pandemie und vor der Energiekrise.

Keine positiven Nachrichten hat das Statec für den Luxemburg Arbeitsmarkt …