Die Regierung will den ökologischen und energetischen Wandel weiter vorantreiben und die Privathaushalte bei entsprechenden Maßnahmen finanziell unterstützen. Das Förderprogramm „Klimabonus“ umfasst bestehende Subventionen in den Bereichen Mobilität und Biodiversität, sieht aber auch neue Prämien bei erneuerbaren Energien sowie der energetischen Haussanierung vor. Für einkommensschwache Haushalte soll dabei das Risiko einer Energiearmut reduziert werden.

Haushalte mit geringem Einkommen sollen nämlich von einer zusätzlichen Hilfe profitieren können, indem sie beim Wohnungsbauministerium einen sogenannten „Topup social 100%“-Bonus beantragen können. Mit diesem wird die reguläre Unterstützung um einen Zusatz erhöht. Je nach Einkommen des Haushalts kann so der „Klimabonus“ gar verdoppelt werden. Die Details dazu wie zu den anderen Zuschüssen sind auf der Webseite der Klimaagentur unter www.klimabonus.lu zu finden.

„Angesichts der aktuellen Energiekrise ist es jetzt an der Zeit, Lösungen anzubieten, die es uns ermöglichen, unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern“, sagte Energieminister Claude Turmes (Déi Gréng) am Dienstag bei der Vorstellung des Förderprogramms …