Die Entscheidung der Gemeinde Diekirch, über eine drastische Erhöhung der Grundsteuer Bauland zu mobilisieren, war unverhältnismäßig und demnach verfassungswidrig. Das urteilte jetzt der Verwaltungsgerichtshof und bestätigte damit eine Entscheidung aus erster Instanz, über die Reporter.lu im Februar dieses Jahres berichtet hatte.

Das Urteil in zweiter Instanz von Ende November, über das zuerst das „Tageblatt“ berichtete und das Reporter.lu vorliegt, führt nun dazu, dass die Stadt Diekirch den betroffenen Bürgern nicht nur die Differenz zwischen 750 Prozent und 15.000 Prozent des Hebesatzes B6 der Grundsteuer für das Jahr 2021 erstatten muss, sondern den gesamten geleisteten Betrag, wie Bürgermeister Charles Weiler (CSV) im „Tageblatt“ zitiert wird.

15.000 Prozent: Das war eben jener Hebesatz, den die Gemeinde im März 2020 noch unter LSAP-Führung festgelegt hatte …