Weniger Einbrüche und Diebstähle, mehr Fälle von Körperverletzung und Betrug sowie sehr viele Fahrzeugdiebstähle. Diese Erkenntnisse sind dem Jahresbericht der Polizei für 2024 zu entnehmen, der am Dienstag von der Generaldirektion der Polizei im Beisein des Ministers für innere Angelegenheiten, Léon Gloden (CSV), vorgestellt wurde. Dabei wurde auch bekanntgegeben, dass im Sommer die Beamten mit Bodycams ausgestattet werden.
Das Gesetz, mit dem der rechtliche Rahmen für die Bodycams geschaffen wurde, war im Juli 2023 im Parlament verabschiedet worden. Am 1. Juli dieses Jahres sollen die Geräte jetzt erstmals in den Einsatz kommen. Alle Polizisten und Polizistinnen sollen damit ausgestattet werden, also etwas mehr als 2.500 Beamte des rund 3.420 Personen umfassenden Korps. 1.651 Polizisten stünden in direktem Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern, wie am Dienstag betont wurde. In diesem Zusammenhang wurde auch nochmals die Lokalpolizei erwähnt, die künftig auch in der Moselgegend zum Einsatz kommen soll.
Aus dem Jahresbericht für 2024 geht derweil hervor, dass etwas weniger Straftaten auf 100.000 Einwohner verzeichnet wurden als 2023: Hier stehen 6.005 Fälle im letzten Jahr 6.018 Fällen anno 2023 gegenüber, was einem Rückgang von 0,216 Prozent entspricht. Die Aufklärungsrate ihrerseits stieg um 1,72 Prozent auf 47,5 Prozent. Was die verschiedenen Arten von Straftaten anbelangt, so wurden unterschiedliche Entwicklungen beobachtet …
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