23 Millionen Euro: Auf diesen Betrag summieren sich die Anträge der Gemeinden auf finanzielle Unterstützung im Zusammenhang mit den schweren Unwettern vom Juli vergangenen Jahres. 36 Gemeinden und drei Syndikate hatten sich diesbezüglich ans Innenministerium gewandt, wie Ministerin Taina Bofferding (LSAP) in einer Antwort auf eine parlamentarische Frage angibt. Der Großteil der Gelder wurde auch ein Jahr nach den Ereignissen noch nicht ausgezahlt.

Die Unwetter, die am 14. und 15. Juli über das Großherzogtum zogen, hatten vielerorts für größere Schäden gesorgt. Infolge von Überschwemmungen war es vor allem entlang der Flüsse zu Beschädigungen an Gebäuden und Infrastruktur gekommen. Die Regierung hatte das Hochwasser als Naturkatastrophe eingestuft und 100 Millionen Euro zur Unterstützung von betroffenen Haushalten, Geschäften und Gemeinden in Aussicht gestellt.

Besonders die an der Sauer gelegenen Gemeinden Echternach und Rosport-Mompach waren von Überschwemmungen betroffen …