Das Erzbistum Luxemburg beendet die pastorale Zusammenarbeit mit der Gruppierung „Fraternité Verbum Spei“. Der Grund sind fragwürdige Lehren, die von der Bruderschaft, die vor allem in Esch/Alzette aktiv ist, propagiert wurden. Reporter.lu hatte bereits im November 2021 über die umstrittenen Praktiken der Gruppierung und die diesbezügliche Tolerierung durch den Erzbischof, Kardinal Jean-Claude Hollerich, berichtet.

Jetzt, mehr als drei Jahre später, setzt die Erzdiözese der Zusammenarbeit mit „Fraternité Verbum Spei“ mit sofortiger Wirkung ein Ende, wie das Erzbistum in einer Pressemitteilung bekannt gab. Zudem sei auch ein Priester der Bruderschaft mit sofortiger Wirkung von seiner „Funktion als Exorzist“ entbunden worden. Ihm sei auch die Befugnis entzogen worden, auf dem Gebiet der Erzdiözese Beichten abzunehmen.

Grundlage des Ganzen sei eine Untersuchung, mit der Jean-Claude Hollerich im Juli 2024 den Offizial der Erzdiözese betraut habe. Dieser sollte die Umstände der Beziehung eines Geistlichen der Bruderschaft und einer Frau klären …