In mehreren Ländern Europas wüten diesen Sommer teils heftige Waldbrände – am Wochenende auch nahe der Luxemburger Grenze im belgischen Hohen Venn. Im Großherzogtum besteht durch die Dürre ebenfalls ein erhöhtes Brandrisiko und es kam bereits zu mehreren Feuern. Das Thema interessiert denn auch die Politik. In einer parlamentarischen Anfrage erkundigten sich die LSAP-Abgeordneten Claire Delcourt und Mars Di Bartolomeo beim zuständigen Minister über Vegetationsbrände in den letzten Jahren in Luxemburg.

Der Antwort von Innenminister Léon Gloden (CSV) zufolge waren die Einsatzkräfte des „Corps grand-ducal d’incendie et de secours“ (CGDIS) zwischen Anfang 2022 und dem 23. Juli dieses Jahres mit insgesamt 513 Bränden in der Natur konfrontiert. In 446 Fällen waren es Flurbrände auf Wiesen oder Feldern, in 47 Fällen Waldbrände. Die meisten Feuer in diesem Zeitraum ereigneten sich im Jahr 2022, als 192 Vegetationsbrände verzeichnet wurden. Davon waren 176 Flurbrände und 16 Waldbrände.

Im Jahr 2023 gab es derweil 99 Vegetationsbrände, nämlich 93 Flur- und sechs Waldbrände …