Lange wurde darüber diskutiert, nun gibt es ein Abkommen: Ärzte erhalten künftig eine Vergütung für ihre Bereitschaftsdienste im Krankenhaus sowie ihre Rufbereitschaft. Die Interessenvertretung der freiberuflichen Mediziner ist dennoch alles andere als zufrieden. Die Einigung wurde nämlich letztlich ohne sie ausgehandelt. Unterzeichnet wurde sie vom Staat und der „Fédération des hôpitaux luxembourgeois“ (FHL).

Im Zuge eines Pilotprojekts erhalten die Ärzte nun für ihre Bereitschaftsdienste in den Kliniken und ihre Rufbereitschaft eine festgelegte Entschädigung: 24-Stunden-Bereitschaften an Wochentagen werden mit 96 Euro pro Stunde vergütet. Rufbereitschaften von 18 bis 7 Uhr unter der Woche werden mit 40 Euro pro Stunde bezahlt. 40 Euro gibt es auch für die Rufbereitschaft an Wochenenden und Feiertagen …