Bis zum 21. Februar gelten die aktuellen Maßnahmen weiter. Laut der Regierung haben die neuen Mutationen des Virus das Risiko einer weiteren Infektionswelle erhöht und erlauben keine weiteren Lockerungen. Zusätzlich sollen neue Regeln für Einreisende festgelegt werden.

„Die Maßnahmen, die wir bis jetzt genommen haben, zeigten ihre Wirkung“, sagte Xavier Bettel (DP) gleich zu Beginn der Pressekonferenz am Freitag. Obwohl die Neuinfektionen fallen und die Krankenhäuser kurz davor stehen, wieder in die Phase 2 des Stufenplans zu treten, hat das Kabinett keine weiteren Lockerungen beschlossen. Der Grund sind die neuen Virusvarianten und nicht zuletzt auch der Druck aus dem Ausland.

„Wir wussten viel über das Virus, aber die verschiedenen Mutationen bringen Ungewissheit und ihre schnelle Verbreitung ist besorgniserregend“, sagte Xavier Bettel. In Luxemburg werden etwa zehn Prozent der Proben von Infizierten auf Mutationen überprüft. Laut dem Premierminister würde nur ein weiterer Mitgliedstaat entsprechend viel sequenzieren …