Fast die Hälfte der Luxemburger Bevölkerung ist nicht im Großherzogtum geboren. 49,3 Prozent kamen woanders zur Welt. Rund 13 Prozent stammen aus einem Nachbarland. Das geht aus einer Veröffentlichung des „Statec“ hervor. Die Statistikbehörde publiziert regelmäßig Zahlen zur Demografie in Luxemburg, die auf der letzten Volkszählung im Jahr 2021 beruhen. In diesem Fall beschäftigten sich die Statistiker damit, wo im Großherzogtum die Zuwanderer aus welchen Ländern vorrangig leben.

12,9 Prozent der Bevölkerung kamen aus einem der drei Nachbarländer nach Luxemburg: 54 Prozent aus Frankreich, 26 Prozent aus Belgien und 20 Prozent aus Deutschland. Diese Zuwanderer wohnen vor allem in der Hauptstadt und Umgebung sowie in den Grenzgebieten zu den jeweiligen Herkunftsländern. In sechs Gemeinden liegt ihr Anteil an der Einwohnerschaft über 18 Prozent: in Luxemburg-Stadt (21,4 Prozent), Kopstal (20 Prozent), Strassen (19,9 Prozent), in der Fusionsgemeinde Habscht (18,3 Prozent) sowie in Hesperingen (18,2 Prozent) und in Steinfort (18,1 Prozent …