Da die Zahl an Ausbildungsplätzen für Schüler durch die Pandemie einzubrechen drohte, erhielten Unternehmen einen außerordentlichen Zuschuss für jeden eingestellten Auszubildenden. Das Ministerium hat die Förderung angepasst und um ein weiteres Schuljahr verlängert.

Erst im Dezember verabschiedete das Parlament ein Hilfspaket für Unternehmen, die trotz der Krise Ausbildungsplätze anbieten. Da bis Juni rund 450 Anträge auf finanzielle Unterstützung gestellt wurden, bewertet das Bildungsministerium die Maßnahme als erfolgreich. Dieser Erfolg soll nun laut Beschluss des Kabinetts in angepasster Form um ein Jahr verlängert werden. Grund sind die andauernden finanziellen Schwierigkeiten, mit denen Unternehmen seit Beginn der Pandemie zu kämpfen haben.

Nur neue Verträge werden berücksichtigt

Laut dem Gesetzesprojekt wird der Umfang der finanziellen Unterstützung allerdings reduziert. Für jeden Auszubildenden, den Arbeitgeber seit dem 16. April eingestellt haben, erhalten sie eine einmalige Unterstützung von 1.500 Euro. Handelt es sich dabei um einen Schüler, dessen Arbeitsverhältnis vom vorherigen Arbeitgeber frühzeitig gekündigt wurde und der deswegen einen neuen Ausbildungsplatz sucht, soll die Unterstützung auf 5.000 Euro erhöht werden …