Lange wurde darüber diskutiert, 2022 gab es endlich eine Einigung und nun folgte die gesetzliche Grundlage. Die Rede ist von der Vergütung von Ärzten für ihre Bereitschaftsdienste im Krankenhaus und ihre Rufbereitschaft. Die Abänderung des Krankenhausgesetzes, das auch die staatliche Finanzierung dieser Vergütung regelt, wurde am Dienstag einstimmig im Parlament verabschiedet. Das entsprechende Budget für 2024 beläuft sich auf 60,5 Millionen Euro.

Die Vergütung der Bereitschaftsdienste basiert auf einem Abkommen, das die damalige Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) im November vergangenen Jahres mit dem Krankenhausverband FHL getroffen hatte – und ohne die Vereinigung der freiberuflichen Mediziner AMMD …