Im Großherzogtum sind rund 18 Prozent der Einwohner von Armut bedroht. Die Quote ging in der jüngeren Vergangenheit zwar leicht zurück – von 18,8 Prozent im Jahr 2023 auf 18,1 Prozent im Jahr 2024. Doch liegt Luxemburg damit weiterhin über dem Durchschnittswert der Eurozone und vor seinen Nachbarländern. Das geht aus dem neuen „Panorama social“ der Arbeitnehmerkammer hervor, der letzte Woche veröffentlicht wurde.
Demnach belief sich die Armutsrisikoquote in der Eurozone 2024 auf 16,6 Prozent. Spitzenreiter im negativen Sinn war Lettland mit einer Quote von 21,6 Prozent, während Belgien mit 11,5 Prozent die niedrigste Rate aufwies. Deutschland und Frankreich ihrerseits rangieren mit 15,5 bzw. 15,9 Prozent knapp unter dem Durchschnittswert der Eurozone. Nur sieben der 20 Länder der Eurozone weisen eine höhere Armutsrisikoquote auf als Luxemburg.
Bei den sogenannten „Working poor“, also Personen, die, obwohl sie arbeiten, vom Armutsrisiko bedroht sind, belegt Luxemburg sogar den traurigen ersten Platz. Hier wies das Großherzogtum 2024 eine Rate von 13,4 Prozent auf, was bedeutet, dass jeder siebte Bürger trotz Beschäftigung armutsgefährdet war …
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