Derzeit stehen in den Luxemburger Alten- und Pflegeheimen insgesamt 6.403 Betten zur Verfügung: 3.930 davon in „Centres intégrés pour personnes âgées“ (CIPA) und 2.473 in „Maisons de soins“. Weitere 914 Betten sind in Strukturen für betreutes Wohnen („Logements encadrés“) beherbergt. Darüber hinaus habe das Familienministerium Kenntnis von rund 3.000 zusätzlichen Betten, die sich in Planung oder in der Diskussion befänden. Diese Zahlen nennt Ministerin Corinne Cahen (DP) in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Frage des ADR-Abgeordneten Jeff Engelen.

Der Impuls, neue Strukturen zu schaffen, liege bei den privaten Gesellschaften, die die Einrichtungen betreiben, erklärt Corinne Cahen. Über das sogenannte ASFT-Gesetz habe das Familienministerium aber die Möglichkeit, Bau- und Renovierungsprojekte zu einem gewissen Teil finanziell zu unterstützen, so die Ministerin. Sie bestätigt, dass angesichts der demografischen Entwicklung die Anforderungen in der Altenpflege in Zukunft weiter steigen dürften …