Die negative Tendenz auf dem Immobilienmarkt setzt sich fort. Dies belegen gemeinsame Zahlen des „Observatoire de l’Habitat“ vom Forschungsinstituts „Liser“ und der Statistikbehörde „Statec“ für das dritte Quartal 2023. Insgesamt ist dabei ein Preisrückgang von 13,6 Prozent zu verzeichnen. Am stärksten betroffen sind Häuser im Bestand, diese kosteten im Schnitt 18,7 Prozent weniger als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Bei bestehenden Apartments war der Rückgang mit 12,3 Prozent weniger stark. Erstmals ist in den Statistiken auch ein Preisrückgang bei Neubauwohnungen zu erkennen. In diesem Marktsegment fällt der negative Preistrend mit minus 7,7 Prozent am schwächsten aus.

Neben sinkenden Preisen nahm auch die Anzahl an durchgeführten Transaktionen ab. Die Aktivität auf dem gesamten Wohnungsmarkt sei im dritten Quartal weit unter der Tendenz der Vorjahre zurückgeblieben, so die Autoren …