Finanzministerin Yuriko Backes (DP) rief zu einer raschen Umsetzung der globalen Mindestbesteuerung von Konzernen auf EU-Ebene auf. Aktuell blockiert Ungarn die Entscheidung im EU-Ministerrat. Luxemburg beharrt aber darauf, dass die Regeln in der EU einheitlich eingeführt werden. Die Finanzminister von Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und der Niederlande hatten am 9. September angekündigt, die im Rahmen der OECD verhandelte Steuerreform notfalls im Alleingang einzuführen.

Die fünf Länder drohten damit, die Umsetzung „mittels aller legalen Mittel“ zu forcieren, sollte es innerhalb der nächsten Wochen nicht zu einer Einigung kommen. „Luxemburg sieht die Umsetzung auf EU-Ebene als Ziel. Denn mit einem Patchwork an Gesetzen könnte mehr Komplexität entstehen und der Binnenmarkt fragmentiert werden“, heißt es aus dem Finanzministerium auf Nachfrage von Reporter.lu …