Ein Kaffee zum Mitnehmen – das geht schnell und unkompliziert. Das Problem ist aber das, was davon übrig bleibt: Becher, Deckel, Rührstäbchen. Die landen nämlich oft nicht im Mülleimer, sondern auf der Straße.  Alternativen gibt es – die müssen aber erst den Weg nach Luxemburg finden.

Wer morgens keine Zeit für einen Kaffee zu Hause hat, nimmt einfach einen „to go“ mit auf die Arbeit. Weil es bequem ist. Es ist aber auch ein Trend, der ein echtes Abfallproblem mit sich bringt. Denn statt die leeren Becher in den Mülleimer zu schmeißen, werfen viele Menschen sie einfach in Fußgängerzonen, auf die Straße oder Spazierwege. „Littering“ nennen Experten es, wenn an seine Abfälle im öffentlichen Raum einfach liegen lässt oder wegwirft. Davon gibt es immer mehr – auch, weil es immer mehr Essen und Getränke zum Mitnehmen gibt.

Doch das Problem mit den Einweg-Bechern geht über das Littering hinaus. Auch das Material, aus dem sie gemacht werden, ist problematisch. Das ist nämlich nicht recyclebar. Die angeblichen Pappbecher sind meist nicht nur aus Pappe. Sie haben eine Beschichtung, damit sich der Becher durch die Flüssigkeit und Hitze nicht schnell zersetzt.

Wie es aus der Administration de l’Environnement heißt, würden diese Becher deshalb als „Störstoff“ in den Verbrennungsanlagen aussortiert werden.