Die Kontroverse um das „CIGR Syrdall“ hat zu ersten politischen Konsequenzen geführt. Die Gemeinde Contern zieht sich aus der Beschäftigungsinitiative zurück. Die Untersuchungen der Justiz zu möglichen Missständen in der Initiative dauern unterdessen an. 

Am Mittwoch stimmte der Gemeinderat von Contern einstimmig dafür, sich aus der Beschäftigungsinitiative „CIGR Syrdall“ zurückzuziehen. Hintergrund der Entscheidung ist der Verdacht auf mögliche Missstände in jener Initiative, die sich vor allem um die Einstellung und Weiterbildung von Arbeitsuchenden kümmert. REPORTER berichtete im vergangenen Oktober über die Kontroverse. Weitere Berichte in unterschiedlichen Medien folgten seitdem.

Konkret geht es einerseits um mögliche Veruntreuung sowie andere Unregelmäßigkeiten im Finanz- und Personalmanagement des „CIGR Syrdall“. Andererseits stehen Vorwürfe von Mobbing und sexueller Belästigung im Raum. Nach Anzeigen der Gemeinde Contern sowie des Arbeitsministeriums ermittelt seit Ende Oktober die Staatsanwaltschaft in beiden Fällen …