Kerstin Smirr

Kerstin Smirr, Jahrgang 1982, arbeitet als freie Journalistin. Sie hat Medienwissenschaft, Germanistik und Französische Philologie in Trier und Paris studiert. Im Anschluss war sie zehn Jahre lang als Print- und Online-Redakteurin für verschiedene Medien in Luxemburg ("L'essentiel", "Luxemburger Wort" und "Télécran") tätig. Für REPORTER schreibt sie über Gesellschaftsthemen.

Markus Söder und die Landtagswahlen in Bayern

„Jetzt ist es zu spät“

Nicht nur in Luxemburg wird am 14. Oktober gewählt. In Bayern will Ministerpräsident Markus Söder sein Amt verteidigen. Zwei Journalisten der „Süddeutschen Zeitung“, haben ihn über Jahre begleitet. Ein Interview über einen ambitionierten Politiker mit einem Gespür für taktische Manöver.

Wahlprogramme unter der Lupe

So werben die Parteien um Familien

Brauchen Familien mit traditioneller Rollenverteilung mehr Geld? Oder soll die Politik in erster Linie berufstätigen Vätern und Müttern mehr Zeit für ihre Kinder geben? „Wahlfreiheit“ versus „Karriere und Kind“: So scheinen die Linien zu verlaufen im aktuellen Wahlkampf.

Bildung in den Tagesstätten

Claude Meischs Konzept der Kinderbetreuung

Mit seinen Reformen in der Betreuung von Kleinkindern hat Bildungsminister Claude Meisch neue Qualitätsstandards gesetzt. Und nebenbei die privaten Kitas unter Kontrolle gebracht. Einblicke in einen explodierenden Markt.

Teilzeit-Anspruch lässt auf sich warten

Wenn allein der Chef entscheidet

Mit der Einführung von flexiblen Modellen beim „Congé parental“ hat die Regierung in dieser Legislaturperiode einen Schritt gemacht in Richtung einer besseren Work-Life-Balance. Doch beim Recht auf Teilzeit kam sie nicht voran. Ein Thema für die nächste Koalition?

Arbeitszeit in Zahlen

Männer werden bei Teilzeit-Jobs abgehängt

Während die Teilzeit bei Frauen fast zur Selbstverständlichkeit gehört, sind Männer mit reduzierter Stundenzahl deutlich in der Minderheit. Auch der Nachwuchs vermag daran wenig zu ändern. Das sagen die Statistiken.

Asylbewerber vor dem Verwaltungsgericht

Hoffen auf die letzte Chance

Jeder dritte abgelehnte Asylbewerber wählt in Luxemburg den Gang vor den Richter, um gegen die Entscheidung der Immigrationsbehörde zu klagen. Dabei sind die Erfolgsaussichten oft minimal. Doch zeigt jeder gewonnene Fall, dass der Staat bei der Bearbeitung der Anträge nicht frei von Fehleinschätzungen ist.