Das Urteil im Prozess um die Umstände des Todes eines zweijährigen Jungen auf dem Weihnachtsmarkt in Luxemburg-Stadt soll Bestand haben. Wie „Radio 100,7“ am vergangenen Montag berichtete, verzichteten alle Prozessparteien darauf, weitere Rechtsmittel einzulegen. Ein Berufungsverfahren bleibt somit aus und das Urteil aus erster Instanz von Anfang Juli 2026 ist somit rechtskräftig. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft dem öffentlich-rechtlichen Radiosender, heißt es weiter im Bericht von „Radio 100,7“.
Seit dem tödlichen Unfall sind mehr als sechseinhalb Jahre vergangen. Am 24. November 2019 war der zweijährige Emran auf der Place Guillaume II durch das Umstürzen eines rund 800 Kilogramm schweren Teils einer Eisskulptur tödlich verletzt worden. Im Zuge des Gerichtsprozesses im Mai 2026 offenbarte sich ein komplexes Geflecht aus unklaren Zuständigkeiten zwischen der Stadt Luxemburg, dem „Luxembourg City Tourist Office“ (LCTO), technischen Mängeln sowie unzureichend kommunizierten Sicherheitsanweisungen. Reporter.lu hatte im Vorfeld des Prozesses in einer exklusiven Recherche ausführlich über die Umstände des Vorfalls berichtet …
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