„Der Luxemburger Wirtschaft geht es nicht gut, aber es geht ihr besser.“ Das sagte der Direktor des „Statec“, Tom Haas, vergangene Woche bei der Vorstellung des neuesten Konjunkturberichts, den die Statistikbehörde immer im Halbjahresrhythmus vorlegt. Nach drei Jahren Quasi-Stagnation habe sich die Konjunktur im ersten Halbjahr dieses Jahres wiederbelebt. Allgemein gebe es aber auch weiterhin Unsicherheiten auf internationaler Ebene, die sich auch auf das Großherzogtum auswirken könnten.
Für 2025 hält die Statistikbehörde ihre Prognose vom Juni aufrecht, dass das Wirtschaftswachstum sich 2025 auf 1,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) belaufen werde. Für 2026 passt sie hingegen ihre Prognose an bzw. korrigiert sie nach unten: Statt um 2,0 Prozent soll die Wirtschaft im kommenden Jahr demnach nur um 1,7 Prozent wachsen. Für 2027 prognostizieren die Statistiker aber wieder 2,1 Prozent Wachstum. Dieser Kurs könnte jedoch gestört werden, wenn die Unsicherheiten im internationalen Umfeld die Finanzmärkte und die weltweite Nachfrage destabilisieren würden, so der Konjunkturbericht.
Das Statec geht allerdings davon aus, dass der Rückgang der Zinssätze in den kommenden Quartalen die Investitionen und die Konjunktur im Luxemburger Immobilien- und Bausektor ankurbeln wird. Der Finanzsektor seinerseits dürfte von der guten Entwicklung der Aktienmärkte profitieren …
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