Der Immobilienmarkt scheint langsam aus der Krise zu kommen. Im zweiten Quartal 2025 jedenfalls nahm die Aktivität wieder stark zu. Gegenüber dem zweiten Quartal 2024 wurden bei bestehenden Wohnungen 72,9 Prozent mehr Transaktionen verzeichnet, bei Häusern im Bestand sogar 93,7 Prozent mehr. Und auch der Markt für im Bau befindliche Wohnungen zog wieder an. Hier wurden im Jahresvergleich 126 Prozent mehr Transaktionen verzeichnet.
Das ist ein hoher Anstieg, doch er entspricht weiterhin nur der Hälfte des Durchschnittsniveaus der Jahre 2017 bis 2021, also vor der Krise. Das geht aus dem neuen Bericht des „Observatoire de l’habitat“ und des „Statec“ hervor. Die Autoren des Berichts führen den Anstieg der Aktivität auf die rezenten befristeten Steuermaßnahmen bzw. deren Auslaufen Ende Juni dieses Jahres zurück. Zur Erinnerung: Im ersten Quartal 2025 war die Aktivität wieder leicht rückläufig, nachdem sie Ende 2024 angezogen hatte.
Die Preise für Immobilien – Wohnungen und Häuser jeglicher Art – ihrerseits stiegen im zweiten Quartal 2025 im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 um 4,5 Prozent, was in etwa der langfristigen jährlichen Entwicklung entspricht, die zwischen 2010 und 2025 bei plus 5,0 Prozent lag. Im Detail zeigen sich jedoch unterschiedliche Preisentwicklungen in den einzelnen Segmenten …
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