Die Aktivität auf dem Luxemburger Immobilienmarkt hat nach einem starken Anstieg Ende 2024 im ersten Quartal 2025 deutlich nachgelassen. Das ist dem neusten Bericht des „Observatoire de l’habitat“ zu entnehmen. Die verantwortlichen Forscher gehen davon aus, dass einige Transaktionen im vierten Quartal 2024 vorzeitig abgeschlossen wurden, weil mit dem Auslaufen der von der Regierung beschlossenen steuerlichen Maßnahmen gerechnet wurde. Da diese aber jetzt bis Ende Juni verlängert wurden, könnte im zweiten Quartal 2025 ein weiterer Aktivitätsschub zu beobachten sein.

Trotz einer Abnahme der Aktivität wurden im ersten Quartal 2025 aber immer noch mehr Transaktionen verzeichnet als zur gleichen Zeit im Vorjahr: ein Plus von 9,0 Prozent bei bestehenden Apartments und ein Plus von 28,8 Prozent bei Häusern im Bestand. Dennoch liegt die Aktivität in diesen beiden Segmenten immer noch deutlich unter dem Durchschnitt der Vorkrisenjahre. So wurden Anfang 2025 etwa 582 bestehende Häuser verkauft, gegenüber durchschnittlich 773 Verkäufen in den ersten Quartalen der Jahre 2017 bis 2021. Apartments wurden früher in einem ersten Quartal rund 1.600 verkauft, jetzt 1.135.

Eine deutliche Steigerung der Aktivität gab es im Segment der „Vente en l’état futur d’achèvement“ (VEFA), also der im Bau befindlichen Wohnungen …