In Luxemburg ist rund ein Viertel der Kinder dem Armutsrisiko ausgesetzt. Und selbst wenn diese Rate 2023 leicht zurückging, rangiert das Großherzogtum im europäischen Vergleich weiterhin unter den Ländern, in denen Minderjährige am stärksten von Armut bedroht sind. Das Armutsrisiko ist denn auch weiterhin am höchsten bei Haushalten von Alleinerziehern. Von ihnen sind 44 Prozent von Armut betroffen. Das bestätigt eine rezente Veröffentlichung des „Statec“. Die Statistikbehörde macht aber eine leichte Verbesserung aus.
So konnte das Armutsrisiko von Kindern um vier Prozentpunkte gesenkt werden, weil die Haushalte durch die „Chèques-services accueil“ bei den Kosten der Kinderbetreuung entlastet werden und dadurch einen höheren Lebensstandard haben. Trotzdem gehörten immer noch 24 Prozent und damit rund 30.000 Minderjährige in Luxemburg einem Haushalt an, der einem Armutsrisiko ausgesetzt ist. 15 Prozent aller Kinder befanden sich sogar in einer Situation anhaltender Armut …
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