Jetzt ist es amtlich: Stacey Feinberg wird die 25. Botschafterin der Vereinigten Staaten von Amerika in Luxemburg. Der US-Senat bestätigte diese Woche ihre Nominierung durch US-Präsident Donald Trump. Wann genau die bisherige Unternehmerin ihren neuen Posten antritt, ist nicht offiziell bekannt. Erst im Juli hatte die künftige Botschafterin mit Aussagen über die Beziehungen zwischen Luxemburg und China für Schlagzeilen und Reaktionen gesorgt.
Bei einer Anhörung im US-Senat hatte Stacey Feinberg damals China öffentlich kritisiert und Luxemburg vor dessen Einfluss gewarnt. Sie hatte dem Reich der Mitte „ruchlose Absichten“ unterstellt und gemeint, sie müsse das Großherzogtum darüber aufklären. Die Reaktionen folgten prompt. Die chinesische Botschaft kritisierte die Aussagen scharf auf Facebook und Außenminister Xavier Bettel (DP) betonte öffentlich, dass Luxemburg „kein Vasall weder des einen noch des anderen Landes“ sei.
Reporter.lu hatte die Äußerungen zum Anlass genommen, um der Frage nachzugehen, wie abhängig Luxemburg tatsächlich von China ist. Denn bereits Stacey Feinbergs Vorgänger als US-Botschafter in Luxemburg, der noch von Präsident Joe Biden ernannte Tom Barrett, hatte vor dem Einfluss Chinas gewarnt …
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