Die Staatsfinanzen entwickeln sich weniger gut als noch zu Beginn des Jahres. Am Ende des ersten Semesters beliefen sich die Einnahmen im Zentralstaat, also ohne die Gemeinden und die Sozialversicherungen, auf 14,8 Milliarden Euro. Das sind 367 Millionen bzw. 2,5 Prozent mehr als zur gleichen Zeit 2024. Die Ausgaben ihrerseits lagen bei 14,9 Milliarden Euro und damit bei 965 Millionen bzw. 6,9 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2024. Infolgedessen stand am 30. Juni beim Zentralstaat ein Defizit von 111 Millionen Euro zu Buche.
Diese Zahlen teilte Finanzminister Gilles Roth (CSV) am Montag den zuständigen parlamentarischen Ausschüssen mit. „Wir halten Kurs. Unsere Finanzen bleiben trotz Unsicherheiten solide“, wird der Minister in einer Pressemitteilung zitiert. „Ich bleibe vorsichtig optimistisch für die Zukunft“, so Gilles Roth. Und gegenüber „RTL“ ergänzte er, zuversichtlich zu sein, dass der Zentralstaat das Jahr mit einem geringeren Defizit abschließen werde, als die 1,29 Milliarden Euro, die im Budget 2025 eingeplant sind.
Die „Administration des contributions directes“ nahm bis zum 30. Juni 7,5 Milliarden Euro ein und damit 223 Millionen bzw. 3,1 Prozent mehr als im ersten Semester 2024. Das lag vor allem an Mehreinnahmen in Höhe von 260,3 Millionen Euro (plus 14,8 Prozent) bei der Körperschaftsteuer …
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