Das Armutsrisiko in Luxemburg geht leicht zurück, von 18,1 Prozent im Jahr 2021 auf prognostizierte 17,2 Prozent im Jahr 2022. Damit sind hierzulande aber immer noch mehr als 108.000 Personen von Armut betroffen. Darunter auch solche, die einer geregelten Erwerbstätigkeit nachgehen. Das geht aus einem neuen Bericht des Statistikamts „Statec“ über Arbeit und soziale Kohäsion im Großherzogtum hervor.

Im vergangenen Jahr waren demnach 12,9 Prozent der Arbeitnehmer von Armut bedroht. Mehr als die Hälfte davon war in vier Wirtschaftszweigen tätig: im Baugewerbe, der Gastronomie, im Gesundheitswesen und im Handel. Unabhängig von ihrem Tätigkeitsbereich waren vor allem Zeitarbeiter, Teilzeitbeschäftigte, Bürger aus Nicht-EU-Staaten sowie Personen mit einem niedrigen Bildungsniveau stärker von Armut bedroht …