Der parlamentarische Sonderausschuss zur Caritas-Affäre kam diese Woche gleich zweimal zusammen. Einmal, um Vertreter der Beratungsfirma „PwC“ zu befragen. Und einmal, um Erklärungen von Christian Billon zu erhalten – jenem Mann, der zunächst das Krisenkomitee der Caritas leitete und jetzt als Präsident der neuen Organisation „Hëllef um Terrain“ (HUT) vorsteht. Das Fazit nach den beiden Sitzungen war das gleiche: Es habe nie den Willen gegeben, die Caritas zu retten. So sieht es zumindest die Opposition.

„Ich muss sagen, dass ich das ziemlich skandalös finde. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass es nie einen ernsthaften Versuch gab, alle Akteure an einen Tisch zu bekommen, um nach einer anderen Lösung zu suchen“, sagte Taina Bofferding, LSAP-Fraktionsvorsitzende und Berichterstatterin des Ausschusses, sowohl am Montag als auch am Mittwoch nach der Sitzung gegenüber Medienvertretern.

Die Mehrheitsparteien haben eine andere Sichtweise. „Es wurde nach anderen Lösungen gesucht, doch es wurden keine gefunden“, sagte der neue Vorsitzende des Sonderausschusses, der CSV-Abgeordnete Charel Weiler …