Am 3. Oktober dieses Jahres wird Erbgroßherzog Guillaume die Nachfolge seines Vaters Henri als Großherzog von Luxemburg antreten. Damit dürfte auch ein neuer Stil in der Monarchie Einzug halten. Das zeigt sich bereits an der Wahl des Wohnsitzes. Bekanntlich will der künftige Großherzog für seine Familie ein Haus im Garten von Schloss Berg bauen. Das Vorhaben ist kein alltägliches, weswegen sich auch die parlamentarische Opposition dafür interessiert.

Reporter.lu hatte Anfang März über den Umstand berichtet, dass der Staat dem aktuellen „Lieutenant-Représentant“ das Grundstück, auf dem das Haus stehen soll, im Rahmen eines „Droit de superficie“ kostenlos zur Verfügung stellt. Das hatte Franz Fayot (LSAP) zum Anlass genommen, um eine parlamentarische Anfrage an Premierminister Luc Frieden (CSV), Finanzminister Gilles Roth (CSV) und den Minister für innere Angelegenheiten, Léon Gloden (CSV), zu stellen.

Dabei hatte der Abgeordnete unter anderem die Frage aufgeworfen, ob diese kostenlose Zurverfügungstellung kein „Avantage en nature“ darstelle. Nein, schreibt Luc Frieden (CSV) in der gemeinsamen Antwort der Minister …