Der sanktionierte Oligarch Mikhail Fridman, dessen Geschäfte vor der russischen Invasion der Ukraine größtenteils über Luxemburg liefen, hat in erster Instanz einen Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof verloren. Dieses Verfahren lief bereits seit 2022 und hat juristisch gesehen nichts mit dem nun angestrebten Schiedsgerichtsverfahren gegen das Großherzogtum zu tun, bei dem Mikhail Fridman 15 Milliarden Euro Schadenersatz fordert.

Der Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof, den Mikhail Fridman gemeinsam mit seinen ebenfalls sanktionierten Geschäftspartnern Petr Aven und German Khan 2022 anstrengte, verlangte die Annulation jener Verordnung des Europäischen Rates, welche die erste Runde der Russland-Sanktionen eingeleitet hatte …