Verteidigungsministerin Yuriko Backes (DP) war am Montag in einer gemeinsamen Sitzung der parlamentarischen Ausschüsse für Haushaltskontrolle und Verteidigung zu Gast, um die Abgeordneten über den Stand der Dinge bei den großen Projekten im Bereich Verteidigung zu informieren. Dabei waren unter anderem das gemeinsame Bataillon mit Belgien sowie auch die militärische Drohnenabwehr ein Thema.
Bisher verfügt die Luxemburger Armee noch nicht über Abwehrsysteme, mit denen vom Boden aus feindliche Drohnen abgeschossen werden können. Das soll sich ändern, denn das Großherzogtum wird künftig in die Luftverteidigung sowie in die Raketenabwehr investieren und damit einen weiteren Beitrag im Zusammenhang mit den gestiegenen NATO-Zielen leisten. Derzeit seien laut Yuriko Backes auch neue Finanzierungsgesetze in der Ausarbeitung, das gelte insbesondere für künftige Ausgaben im Bereich der Langstrecken-Luftverteidigung, heißt es auf der Webseite des Parlaments.
Zudem würden die zuständigen Abteilungen der „Défense“ Lösungen im Bereich der Anti-Drohnen-Systeme prüfen, erklärten die Ministerin und ihre Mitarbeiter in der Ausschusssitzung. Dabei präzisierten sie, dass es sich dabei um militärische Systeme handele, die insbesondere darauf abzielen würden, Drohnen physisch außer Gefecht zu setzen. Das würde über zivile Systeme hinausgehen, wie sie die Polizei verwende und die auf Störmaßnahmen abzielten …
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