Die Wohnungskrise bleibt für die Einwohner des Großherzogtums das Problem, das am dringendsten angegangen werden muss. Das bestätigt die neue „Polindex“-Studie des Lehrstuhls für parlamentarische Studien an der Universität Luxemburg, die nun im Parlament vorgestellt wurde. Für die Studie wurden vor den Europawahlen, nämlich zwischen dem 15. und 29. Mai, 1.500 Einwohner befragt – 1.000 Luxemburger sowie 500 hier lebende Ausländer.

Dabei gibt es zwischen diesen Gruppen gewisse Unterschiede. Beide nannten zwar mit 68 bzw. 69 Prozent die Wohnungskrise als das für sie wichtigste Problem. Während jedoch bei den Luxemburgern Fragen zu Umwelt und Klima mit 41 Prozent an zweiter Stelle rangieren, ist es bei den Nicht-Luxemburgern mit 42 Prozent die Erhaltung der Kaufkraft. Die Luxemburger nannten diese Sorge an dritter Stelle (39 Prozent), gleichauf mit dem Thema Gesundheit und soziale Sicherheit. Die Ausländer gaben hingegen bei der Umfrage an dritter Stelle die Immigration (29 Prozent) als dringendes Problem an.

Die CSV wurde von 20 Prozent aller Befragten als die Partei genannt, der man am ehesten die Lösung dieser Probleme zutraut. Auf dem zweiten Platz landet mit zwölf Prozent die LSAP, gefolgt von der DP …