Ein Jahr Gefängnis auf Bewährung und 250.000 Euro Geldstrafe: So lautete das Strafmaß, das im Juli 2022 in zweiter Instanz gegen Flavio Becca verhängt worden war. Der Unternehmer war der Veruntreuung von Gesellschaftsvermögen („Abus de biens sociaux“) sowie der Geldwäsche („Blanchiment-détention“) für schuldig befunden worden. Daraufhin hatte er einen Antrag auf Kassation gestellt. Nun liegt das Urteil des zuständigen Gerichts vor.

Hintergrund der Verurteilung des Geschäftsmanns waren Luxusuhren, die dieser über seine Firmen erworben hatte. Die Uhren waren im September 2011 allesamt bei einer Hausdurchsuchung in einem Tresor in Flavio Beccas Privatanwesen gefunden worden. Die Kriminalpolizei hatte damals 673 Uhren beschlagnahmt. Insgesamt soll der Unternehmer bei Händlern in mehreren europäischen Ländern 842 Uhren im Wert von rund 18 Millionen Euro erworben haben …