Weil er im September 2023 seine Frau erwürgt und ihre Leiche im Wald entsorgt hatte, wurde ein 66-jähriger Mann jetzt in erster Instanz zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Patrick H. hatte die Tat zugegeben. Vor Gericht ging es daher vor allem um die Frage, ob er seine Partnerin im Affekt getötet hatte oder ob die Tat geplant war. In ihrem Urteil folgte die zuständige Kriminalkammer nun der Argumentation der Staatsanwaltschaft.

Am Mittwoch verurteilten die Richter Patrick H. nämlich wegen Mordes („Assassinat“) und nicht wegen Totschlags („Meurtre“), was allerdings ebenfalls mit einer lebenslangen Haftstrafe geahndet werden kann. Auf zivilrechtlicher Ebene sprach das Gericht den drei Geschwistern des Opfers, die in diesem Verfahren, über das Reporter.lu Anfang Februar berichtete, als Nebenkläger auftraten, einen Schadenersatz in Höhe von jeweils 20.000 Euro zu.

Der Fall geht zurück auf die Nacht zum 29. September 2023. In jener Nacht tötete Patrick H. seine Frau im Haus der Familie in Dommeldingen. Als sie kurz nach Mitternacht nach Hause kam, schlug er der 58-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und würgte sie danach mit den Händen, bis sie erstickte …