Ob im Internet, am Telefon oder an der Haustür: Betrugsmaschen nehmen zu. Das belegt auch der vor Kurzem veröffentlichte Jahresbericht der Polizei. 2024 wurden demnach mehr als 7.000 Fälle von Betrug, Vertrauensmissbrauchs und Identitätsdiebstahl verzeichnet. In jedem dieser Bereiche gab es einen Anstieg der Fallzahlen. Hinzu kommen neuartige Phänomene wie Krypto-Betrug.
Theoretisch wurde 2024 jeder 90. Einwohner des Großherzogtums Opfer von Betrug. Das schreibt das „Luxemburger Wort“, das die Zahl der Fälle auf die Bevölkerung hochgerechnet hat. In der Tat registrierte die Polizei im letzten Jahr 6.382 Fälle von Betrug, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht, der vor zwei Wochen veröffentlicht wurde und über den Reporter.lu bereits berichtete.
Insgesamt 6.382 Betrugsfälle, das sind 3,89 Prozent mehr als 2023, als 6.143 zu Buche standen. Auch Identitätsdiebstahl nahm zu. Mit 386 Fällen wurde ein Anstieg von 9,35 Prozent gegenüber 2023 verzeichnet, als die Polizei mit 353 derartigen Fällen befasst war. Regelrecht explodiert sind die Fälle von Vertrauensmissbrauch …
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