Der Polizei wieder zu mehr Sichtbarkeit und Nähe bei der Bevölkerung verhelfen: Das war eines der erklärten Ziele der CSV-DP-Koalition. In die Tat umgesetzt werden sollte das unter anderem mit der Schaffung der „Police locale“, die zuerst im Rahmen eines Pilotprojekts eingesetzt wurde, jetzt aber einen gesetzlichen Rahmen erhält. Am Donnerstag wurde der entsprechende Gesetzentwurf mit großer Mehrheit im Parlament verabschiedet.
Die Lokalpolizei wurde am 1. Juli 2024 zunächst in Luxemburg-Stadt und in Esch/Alzette eingeführt. Später wurde das Pilotprojekt auf Differdingen und auf die Moselregion ausgeweitet. In der Stadt Luxemburg werden für diese Einheit 20 Beamte abgestellt, in den anderen Gemeinden und an der Mosel sind es jeweils vier. Die Beamten, die den Dienst erfüllen, sind durch einen Schriftzug auf der Uniform gekennzeichnet und sollen sichtbar Präsenz zeigen, den Bürgern als Ansprechpartner dienen und so das Sicherheitsgefühl verstärken. Dazu sind sie von anderen Aufgaben bzw. Einsätzen entbunden, die von ihren Kollegen aus den Kommissariaten im Einzugsgebiet übernommen werden.
Anders als noch im Koalitionsabkommen versprochen untersteht die Einheit aber nicht den Bürgermeistern, sondern der Polizeidirektion. Dieser Aspekt ist ausschlaggebend dafür, dass das Vorhaben jetzt auch von den meisten anderen Parteien begrüßt wird …
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