Der Luxemburger Wohnungsmarkt befindet sich weiter in der Krise: Es wird nicht genug gebaut, die Verkäufe bewegen sich weit unter dem Niveau der Vorjahre und die Preise gehen, trotz dieser Entwicklung, auf dem Markt für Neubauten nicht wirklich zurück. Damit einher geht der Umstand, dass es auch weiterhin große Preisunterschiede gibt, je nachdem, in welcher Region des Landes eine Immobilie liegt. Das bestätigen die letzten Zahlen des „Observatoire de l’habitat“ und des „Statec“, die vor Kurzem veröffentlicht wurden.
Demnach gilt weiter: Der Preis für ein Apartment oder ein Haus im Großherzogtum sinkt, je weiter entfernt sich die Immobilie von der Hauptstadt befindet. So belief sich den vorliegenden Zahlen zufolge der Durchschnittspreis für ein bestehendes Haus im Kanton Luxemburg 2025 auf ungefähr 1,36 Millionen Euro, was 79 Prozent mehr ist als im Norden des Landes, wo Käufer im Schnitt etwas mehr als 761.000 Euro für ein Haus im Bestand zahlen müssen.
In den anderen Regionen lagen die Preise dazwischen. In den Kantonen Capellen und Mersch, die die Statistiker für ihre Berechnungen stets zusammenlegen, belief sich der Durchschnittspreis für ein Haus auf 1,05 Millionen Euro …
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