Auf dem Luxemburger Immobilienmarkt wurden im vierten Quartal 2025 insgesamt 1.145 Apartments verkauft. Das waren 16,9 Prozent weniger als im Quartal davor, als 1.378 Transaktionen verzeichnet wurden. Und sogar 34,0 Prozent weniger als vor einem Jahr, als im vierten Quartal 2024 alles in allem 1.735 Apartments den Besitzer wechselten. Das geht aus dem neuesten Bericht des „Observatoire de l’habitat“ und des „Statec“ zum Wohnungsmarkt hervor. Zum Vergleich: Zwischen 2017 und 2021, also vor der Bau- und Immobilienkrise, wurden in einem vierten Jahresquartal im Schnitt 1.796 Apartments verkauft.
Die Aktivität auf dem Luxemburger Wohnungsmarkt bleibt demnach schwach. Beziehungsweise ging sie im vierten Quartal 2025 sogar wieder zurück, nachdem es zuvor einen Aufschwung gegeben hatte, weil viele Käufer noch von den steuerlichen Vergünstigungen profitieren wollten, die die Regierung eingeführt hatte. Der im vierten Quartal beobachtete Rückgang betrifft denn auch alle Bereiche. Er ist jedoch auf dem Markt für Neubauten, also dem Segment „Vente en l’état futur d’achèvement“ (VEFA), besonders ausgeprägt.
Das bestätigt laut den Autoren des Berichts „die strukturelle Anfälligkeit dieses Segments“. In der Tat wurden im vierten Quartal 2025 nur 149 im Bau befindliche Apartments verkauft. Das waren 54,3 Prozent weniger als im dritten Quartal, als es 326 Transaktionen gab, und 62,4 Prozent weniger als im vierten Quartal 2024 …
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