Über die „Gestion locative sociale“ (GLS) konnten im vergangenen Jahr 1.073 Wohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen zur Verfügung gestellt werden. Das waren zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen gab das Wohnungsbauministerium diese Woche bekannt.

Die GLS wurde 2009 ins Leben gerufen, mit dem Ziel, leerstehende Wohnungen einer Nutzung zuzuführen und dabei einkommensschwachen Haushalten bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen. In den vergangenen vier Jahren wurden insgesamt 3.568 Wohnungen in das System aufgenommen: 714 im Jahr 2018, 845 in 2019, 936 in 2020 und eben 1.073 im vergangenen Jahr.

Die Eigentümer der Wohnungen stellen diese zur Verfügung, indem sie in Kontakt mit einem von mittlerweile 37 Partnern treten, die eine Konvention mit der GLS unterhalten. Das sind etwa Gemeinden, kommunale Syndikate, Vereinigungen, aber auch Promotoren. Die GLS kümmert sich in der Folge um die Vermietung an einkommensschwache Personen oder Familien und bietet diesen auch eine soziale Betreuung an. Die Mieten sind dabei …